Karstadt will online Geld verdienen

keyboard-550589_640Der Online-Handel mit Kleidung ist ein schwieriges Geschäft. Das liegt zum einen daran, dass die Konkurrenz hoch ist, zum anderen an dem Umstand, dass die Retourenquete einfach nicht sinken will. Karstadt.de setzt in Sachen E-Commerce daher den Rotstift an. Internetworld.de sprach mit E-Commerce-Leiter Klaus Haensch.

Dieser stellt gegenüber dem Portal  klar, dass man mit dem Online-Handel Geld verdienen will – im Gegensatz zu einem Großteil der Konkurrenz. „Es kann für niemanden ein zufriedenstellendes Ziel sein, Geld zu vernichten. Wir agieren nicht zögerlich, sondern kaufmännisch sinnvoll: Wir wollen und werden online Geld verdienen. Der weit überwiegende Teil der Online-Händler tut das nicht“, sagt Haensch. Man konzentriere sich im ersten Schritt auf die Warenbereiche, „die wir mit unseren vorhandenen Systemen sehr gut anbieten können und verzichten bewusst auf bestimmte Produktbereiche beziehungsweise schränken diese ein, um das Kundenvertrauen zu rechtfertigen und wollen nicht überall mit durchschnittlicher Leistung alles „mitbesetzten“.“ Das Problem sei, dass der E-Commerce hierzulande auf die harte Realität der Logistikkosten träfe. Auch aus diesem Grund scheitere die Übertragung selbst erfolgreicher internationaler E-Commerce-Konzepte auf Deutschland so oft. „Genau deshalb gestalten wir unser Online-Geschäft auch sortimentsseitig so, dass uns die Logistikkosten nicht beeinträchtigen“, sagt Haensch weiter.

Aus diesem Grund – und viele weiteren – habe man den starken Fashion-Anteil auf ein „gesundes Maß“ heruntergefahren. Es lohne sich nicht, „T-Shirts mit ihrer textiltypischen hohen Retourenquote durch Deutschland und wieder zurück zu senden“.

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