Periscope: Keine Änderung durch Twitter-Übernahme

150px-Twitter_bird_logo_2012.svgPeriscope ist derzeit in aller Munde, kein Wunder also, dass sich Twitter den Dienst sicherte und angeblich 100 Millionen Dollar gezahlt haben soll. Seit der Übernahme durch den Social-Giganten soll sich an Periscope nichts geändert haben.

„Am Produkt hat sich nichts verändert“, sagt Periscope-Gründer Kayvon Beykpour zu BILD. „Aber wir bekommen jetzt viel mehr Aufmerksamkeit von den Nutzern. Das ist einerseits schön, bedeutet andererseits aber auch, dass wir viel mehr Geld in die Technik stecken müssen, um einen guten Dienst anbieten zu können. Gleichzeitig haben wir aber auch das technische Know-how der Twitter-Ingenieure schamlos ausgenutzt.“ Bislang ist der Dienst von technischen Schwierigkeiten, die erwähnenswert wären, verschont geblieben. Darüber freut sich Beykpour ganz besonders: „Wir haben das Glück, dass es viele Werkzeuge und Plattformen für Entwickler gibt, die uns helfen. Trotzdem ist es immer noch schwierig, Live-Video gut umzusetzen. Wenn der Sender mit einer UMTS-Verbindung gerade durch einen Tunnel fährt und der Zuseher nur Edge-Empfang hat, dann ist das für uns eine echte Herausforderung.“

Mittlerweile nutzen immer mehr Promis, Sportler sowie Journalisten den Dienst, um „live zu senden“. Auch Nutzer teilen, was sie sehen und erleben – und das in Echtzeit. Um die Anwendung ist ein echter Hype entstanden, man kann sich derzeit kaum vorstellen, dass dieser noch einmal gestoppt werden kann. Der Weg von Periscope scheint noch lange nicht zu Ende zu sein.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>