Twitter: Apple trifft keine Schuld an Nutzerschwund

twitter-117595_640Twitter-Boss Dick Costolo hatte den Angaben von heise.de vor Investoren zunächst behauptet, Twitter wären durch Bugs in iOS 8 Millionen Nutzer abhanden gekommen. Jetzt legt man bei Twitter die Rolle rückwärts ein und meint, der Fehler habe bei einem selbst gelegen.

Der Kurznachrichtendienst Twitter revidiert in einer Mitteilung Anschuldigungen gegenüber Apple, der US-Konzern habe mit Bugs in iOS 8 für einen Rückgang der Twitter-Nutzerzahlen gesorgt. Zuletzt war die Rede von vier Millionen User. „Um die gestrige Investorenkonferenz richtig zu stellen: Es gab keine Fehler oder Probleme mit iOS 8. Es handelte sich um ein Problem auf Seiten von Twitter, das bei Upgrades durch die Nutzer auftrat“, so der offizielle „Investor Relations“-Account nach Angaben von heise.de. Erst am Donnerstag hatte Twitter-CEO Dick Costolo vor Investoren zu Protokoll gegeben, das ein „unvorhergesehener Bug“ in iOS 8 zu Nutzerverlusten geführt habe.

Twitter meinte weiter, die Aktualisierung auf iOS 8 soll dazu geführt haben, dass die Zugriffs-Autorisierung für Twitter-Apps verloren gegangen sei. Daher sollen manche User schlichtweg zu „faul“ gewesen sein, sich erneut anzumelden, so sollen eine Million Accounts abhanden gekommen sein. Weitere drei Millionen sollen dem mobilen Safari-Browser zum „Opfer“ gefallen sein, denn der Reader rufe im Unterschied zur iOS-7-Version nicht automatisch Inhalte von Twitter ab.

Foto: OpenClips

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