Vodafone hat Interesse an Unitymedia

apple-589642_640Jens Schulte-Bockum, er ist der Chef von Vodafone Deutschland, spricht in einem aktuellen Interview mit der „Rheinischen Post“ über viele Themen. Interessant sind aktuell vor allem seine Aussagen zum Interesse an Unitymedia und die Sicherheit der eigenen Kunden.

Konkurrenz ist auch auf dem DSL-Markt ein großes Thema. Nachdem Vodafone bereits Kabel Deutschland, einen großen Kabelnetzbetreiber, übernommen hatte, zeigt man nun Interesse an Unitymedia. „Für den Breitbandmarkt wäre es gut, wenn es neben der Telekom als bundesweitem Betreiber eines DSL-Netzes auch einen bundesweiten Betreiber eines Kabel-TV-Netzes inklusive Unitymedia geben würde“, so Schulte-Bockum. Schulte-Bockum erklärt weiter, man habe von Seiten des Politikbetriebs Signale vernommen, dass eine „solche Konsolidierung des Marktes“ unterstützt werde.

Die Deutsche Telekom konnte zuletzt Punkte bei den eigenen und den potentiellen Kunden sammeln, in dem man verkündete, dass man als deutscher Konzern alle Daten der Großkunden hierzulande abspeichert. Ähnliches macht auch Vodafone. „Wir nehmen die Sorge unserer Kunden in Deutschland um die Sicherheit ihrer Daten sehr ernst und haben darauf reagiert. Seit Herbst speichern wir alle Daten unserer hiesigen Kunden auf lokalen Rechnern ab“, sagt Schuklte-Bockum weiter. „Damit ist der Zugriff ausländischer Geheimdienste ausgeschlossen. Dafür verbürge ich mich auch persönlich.“

Das wird eine Wohltat in vielen Ohren der deutschen Kunden von Vodafone sein. Denn gerade die Enthüllungen von Edward Snowden rund um die CIA haben viele User in Deutschland unsicher gemacht.

Foto: geralt

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