Cybermobbing auf Facebook und Twitter sorgte für Karriereende

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Die Tennisspielerin Rebecca Marino war einst die Nummer 38 der Weltrangliste. Sie galt als große Hoffnung des kanadischen Tennis. Aufgrund von Anfeindungen über das Internet, sogenanntes Cybermobbing, hat sie ihre Karriere inzwischen beendet. Hier offenbart sich wieder einmal der Schrecken im Internet, der mit Anonymität und großen Emotionen einhergeht.

Nicht nur Teenager leiden unter Cybermobbing
Jugendliche stehen beim Cybermobbing schon immer im Fokus. Meistens sind es die Klassenkameraden, die für Hänseleien oder Schlimmeres verantwortlich sind. Oftmals wird das Mobbing aus dem Schulalltag im Internet fortgesetzt. Nicht immer sind jedoch Schüler und Schülerinnen das Opfer von Cybermobbing. Diesmal war eine Sportlerin die Zielscheibe.

Marino hat erklärt, dass sie übel beschimpft worden sei. Anfeindungen wie „Schmor doch in der Hölle“ waren keine Seltenheit. Für die Tennisspielerin, die bereits seit sechs Jahren an Depressionen litt, waren dies untragbare Zustände. Es kam auch öfters zu wüsten Beschimpfungen, wenn Geld im Spiel war. So haben Personen auf oder gegen sie gewettet und je nach Spielausgang diente die Sportlerin als Zielscheibe.

Facebook als Endstation der Karriere
Der Druck im Netz war es, was die Profisportlerin nicht verkraftet hat. Viele Sportler legen sich ein dickes Fell zu. Andere können über Beleidigungen hinwegsehen. Einige erkennen auch den Neid dahinter und benutzen solche Äußerungen als Ansporn noch besser zu werden. Rebecca Marino gehörte jedoch nicht zu diesen Personen. Äußerungen dieser Art gehen ihr sehr nahe. Sie hat daraus die Konsequenz gezogen, sich aus dem Profisport zu verabschieden. Accounts bei Twitter und Facebook wurden gelöscht.

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