Kinozeit: Oben

Der Film Oben, Kinostart war am 17.9.2009, ist ein quitschbunter Pixar‚s/Disney Film, der sowohl Kinder als auch Erwachsene in den Kinostühlen gebannt auf die Leinwand schauen lässt. Disney hat mal wieder gezeigt, was in ihnen steckt und ein Zeichentrickfilm kreiert, der schon fast real wirkt, wäre da nicht das schwebende Haus, das an vielen kleinen Luftballons hängt und einfach davon fliegt.

Die Story
Das ganze Leben träumte der schweigsame Carl Fredricksen und seine Frau Ellie davon, wie ihr Idol, der furchtlose und tapfere Charles Muntz durch die abenteuerliche Welt zu ziehen, ohne zu wissen, was sie an der nächsten Ecke erwartet. Ellies Traum war immer ein Haus an den Paradiesfällen zu besitzen, doch leider erfüllte sich dieser Traum für Ellie nicht. Sie starb.
Carl war einsam und schon langsam ins Alter gekommen. Rund um das Haus fingen Bauarbeiten an, doch sein stand noch als einziges in Mitten von Baumaterialien. Zwischendrin bekommt Carl Besuch von einem aufdringlischen Pfadfinder, den er vorerst mit einem kleinen Trick verscheuchen kann. Doch Carl findet einfach keine Ruhe. Eines Tages fährt ein Bagger den geschätzten Briefkasten, den Ellie und Carl gemeinsam bemalt hatten, um und Carl ist nicht mehr zu halten. Der hilfsbereite Bauarbeiter versucht den Briefkasten wieder gerade zu stellen, aber Carl streckt ihn mit seinem Gehstock nieder.
Carl wird der Prozess gemacht und er muss in ein Pfelgeheim. Schon am nächsten Tag holt ihn das Pflegepersonal vom örtlichen Alterheim ab, doch durch eine List kann er sie dazu überreden, noch eben draußen zu warten. Währenddessen lässt er reichlich Ballons durch den Kamin fliegen, die alle an dem Kaminrost festgebunden wurden. So hebt das Haus ab und Carl macht sich auf die Suche nach dem Paradies.

Was Carl nicht wusste war, dass der Pfadfinder namens Russell fälschlicherweise mit an Board ist. Carl versucht ihn noch loszuwerden, doch das gelingt ihm nicht und so muss er ihn vorerst mitnehmen.
In Südamerika angekommen (dort sollen sich die besagten Paradiesfälle befinden) machen die beiden bei einem Fußmarsch durch den Wald Bekanntschaft mit einem riesigen Paradiesvogel, den Russell auf den Namen Kevin tauft. Carl war anfangs nicht sehr begeistert davon, den Vogel mitzunehmen, doch Russell konnte sich durchsetzten. Wenige Kilometer weiter treffen sie noch ein Tier, dieses Mal aber ein sehr vertrautes: Es ist ein Hund namens Dug. Dieser trägt ein Transmitterhalsband, das noch eine ganz besondere Begabung hat: Es lässt Dug sprechen. Dug war eigentlich danach aus, den Paradiesvogel zu fangen, doch durch die Überredungskunst von Russell durfte er den treudoofen Hund ebenfalls mitnehmen.
Schon bald jagt sie eine Hundebande, die sie in ein Versteck führt. Die Hunde können ebenfalls alle reden. Das verdanken sie nur Charles Muntz, der sich dort seit Jahren mit seiner Sprit of Adventure versteckt hält. Carl ist sofort hin und weg und kann es kaum glauben, dass er sein Idol wirklich vor sich zu stehen hat. Charles lädt die beiden auf einen kleinen Lunch ein und erzählt seinen Gästen, war er sich schon seit Jahren dort versteckt hält: Er will einen Paradiesvogel fangen, um seinen Ruf wiederherzustellen. Erst dann bemerkt Carl den Egoisten in ihm und flüchtet mit Hilfe von Kevin, der Carl und Russell auf seinen Rücken trägt und das Haus immer noch im Schlepptau haben und mit der Hilfe von Dug, der seine eigenen Kollegen ein wenig mit herunterfallenden Felsen ablenkt.

Alle vier haben Glück und können flüchten, nur Kevin trug eine Verletzung bei einem Angriff davon. Sie fühlen sich wieder sicher, da die Hundemeute von Chales sie nicht mehr folgt, doch sie wissen nichts von dem Transmitter, den Dug in seinem Hundehalsband trägt und er sofort geortet werden kann.
So findet Chales sie bald wieder, zündet das Haus von Carl an und nimmt den Vogel mit. Gemeinsam retten Carl und Russell ihn wieder, Dug ist zum Anführer der Hundemeute aufgestiegen und das Haus landete zuletzt tatsächlich auf der Klippe auf den Paradiesfällen. Nur Carl und Dug mussten wieder in die Stadt, wo Carl die Rolle des (Groß-)Vaters übernahm.

Meine Meinung
An sich ist der Film nichts Neues. Es gibt die Helden und es gibt die Helden, die böse werden. Disney verpackt das in Oben zwar in einem ganz anderen Gewandt, im Grundzug ist es aber gleich, wie in allen anderen Filmen auch. Daher eignet sich der Film gerade für Kinder ab 6 Jahren.
Quietschbunte Farben lassen die Augen jedes Kindes, das sich den Film anschaut, strahlen und jeder, der aus dem Kinosaal heraustritt, wird ein breites Grinsen auf dem Gesicht tragen – nicht nur die Kinder.
Disney ist mit Oben wieder ein Hit gelungen, der aber die typischen Grundzüge aufweist und nichts Neues bringt. Dennoch macht es Spaß, daher wird der Film von mir mit

9/10 Punkte

bewertet.

Offizieller Trailer

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